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Förmliche Nomination von Simon Burger
anlässlich Generalversammlung SVP Aarau Rohr


Die SVP Aarau-Rohr hat am Freitag, 17. Februar 2017, ihre alljährliche Generalversammlung im Restaurant Schützen in Aarau abgehalten. Dabei wurde Einwohnerrat Simon Burger einstimmig als Nachfolger von Stadträtin Regina Jäggi nominiert.

Am Freitag, 17. Februar 2017 fand im Restaurant Schützen in Aarau die alljährliche Generalversammlung der SVP Aarau-Rohr statt. Die rund 40 Parteimitglieder liessen sich durch Präsident Marc Bonorand über die Ereignisse des vergangenen Jahres informieren und liessen insbesondere die letztjährigen Anlässe, wie die Pontonierfahrt, Revue passieren. Fraktionspräsidentin Susanne Heuberger berichtet anschliessend von einem schwierigen Jahr im Einwohnerrat. So habe die derzeitige linke Mehrheit jegliches Sparen verhindert, was zu massiv angeschlagenen Finanzen geführt habe. Marc Dübendorfer legte daraufhin Jahresrechnung 2016 sowie das Budget 2017 vor. Im Gegensatz zur Stadt Aarau ist das Rechnungsjahr 2016 positiv ausgefallen.

Auf die Jahresrechnung folgte der eigentliche Höhepunkt des Abends: Der Kandidat für die Nachfolge von Stadträtin Regina Jäggi war zu nominieren. Der Präsident der Arbeitsgruppe Wahlen, Marc Dübendorfer, berichtet von der Findungssuche. So sei im letzten Sommer geplant und angekündigt worden, nebst der bisherigen Stadträtin Regina Jäggi mit einem zweiten Kandidaten anzutreten. Nachdem sich Regina Jäggi aber Ende 2016 entschieden habe, nicht mehr anzutreten, erachte man eine Zweierkandidatur als zu riskant, weshalb die Arbeitsgruppe vorschlage, nur einen Kandidaten zu nominieren. Marc Dübendorfer führte weiter aus, dass die Arbeitsgruppe mehrere Gespräche mit geeigneten Kandidaten geführt habe. Schlussendlich sei man zur Überzeugung gelangt, dass Einwohnerrat Simon Burger der ideale Kandidat sei. So sei Burger im Einwohnerrat sehr aktiv und er habe die SVP-Fraktion geprägt. Als Jurist verfüge er über die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen und er kenne als Leitender Staatsanwalt die Verwaltung durch und durch. Simon Burger stellte sich daraufhin persönlich vor und erläuterte seine politischen Positionen. So ist der 41jährige Burger im Wynenthal aufgewachsen und er wohnt zusammen mit seiner Ehefrau und zwei kleinen Kindern im Zelgli. Politik sei für ihn eine Herzensangelegenheit und er wolle gestalten und nicht verwalten. Als das derzeit grösste Problem der Stadt Aarau sehe er die angeschlagenen Finanzen. Zudem bestünden Führungsdefizite im Stadtrat. So habe er den Eindruck, dass die Verwaltung den Stadtrat führe und nicht umgekehrt. Er sei sehr motiviert und stelle sich daher als Nachfolger von Regina Jäggi zur Verfügung. Nach kurzer Diskussion beschlossen die Anwesenden einstimmig, Simon Burger zu nominieren. 

Marc Bonorand gratulierte dem Nominierten und rief die Anwesenden auf, Werbung für das Unterstützungskomitee zu machen. Ziel sei es, möglichst viele Aarauerinnen und Aarauer zum Beitritt zu bewegen. Der Beitritt könne direkt auf der Homepage www.simonburger.ch erfolgen. Im Anschluss an den förmlichen Teil der Versammlung klang der Abend mit einem Nachtessen aus. 

 

  

Fehler sind menschlich, auch in Seldwyla


Mit grosser Bestürzung und Befremden nimmt die SVP Aarau-Rohr die jüngste Entwicklung rund um die Kunsteisbahn Aarau (KEBA) zur Kenntnis. Wie lässt sich erklären, dass ein fehlerhaftes Baugesuch, während Jahren unkorrigiert bleibt, obwohl die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung bereits seit 2012 Kenntnis von den Unterlassungen hatten. Dass Fehler passieren können, ist menschlich. Das Fehler während Jahren nicht behoben werden ist dumm und verantwortungslos. Eigentlich gibt es da lediglich zwei plausible Erklärungen. Im Rathaus wurde wohl spekuliert, dass keiner der zu Einsprachen berechtigten Anwohner den Lapsus bemerken würde. Die zweite Erklärung ist fast zu abenteuerlich um realistisch zu sein: Die Situation wurde derart sträflich naiv beurteilt, dass die Verantwortlichen es für undenkbar hielten, dass jemand allen Ernstes verlangen würde, die KEBA um 16:30 Uhr zu schliessen. 

In beiden Fällen ist es sowohl für die politische Führung als auch für die zuständigen Abteilungsleiter der Stadt Aarau ein zweifelhaftes Zeugnis. Wer schon ein Baugesuch in Aarau einreichen durfte, weiss um der Genauigkeit unserer Baubehörden. Dass gerade bei einem eigenen Projekt derart peinliche Fehler unterlaufen, macht sprachlos. Es stellen sich ein paar dringende Fragen. Sind die Führungsstrukturen im „KMU Aarau“ nicht ganz so professionell, wie Grösse und Umsatz erfordern würde? Führt hier die Politik die Verwaltung oder umgekehrt? Wie steht es mit einer zielgerichteten Kommunikation? Sind unsere Stadträtinnen und Stadträte zeitlich und fachlich überfordert? Fragen dürfte letztlich auch die Tatsache aufwerfen, wieso die Medien offenbar wissen, wer die Einsprechenden sind. Schon nur der Verdacht auf eine Amtsgeheimnisverletzung schreit nach Transparenz und pro-aktiver Kommunikation im Unteren Rathaus. Die Beantwortung all dieser Fragen ist für die SVP Aarau-Rohr vordringlich. Es wäre wünschenswert, wenn diese Fragen noch vor den Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2017 geklärt würden. Nebst den politischen Konsequenzen müssten eventuell sogar personalrechtliche Schritte eingeleitet werden.